Alle Projekte. An einem Ort.
Discord-Bot · KI · Videoschnitt · Homelab
Hier laufen unsere Projekte zusammen. Jedes hat eine eigene Seite, auf der steht, was es kann, wie weit es ist und wo es weitergeht. Dazu gibt es Anleitungen aus dem Betrieb der eigenen Server.
Projekte
Woran wir arbeiten
Vom laufenden Discord-Bot bis zum Experiment: Der Status zeigt ehrlich, wie weit jedes Projekt ist.
J&J Kaidra Discord Bot
Kostenloser All-in-One-Bot für Discord mit Tickets, Moderation, Backups, Leveling und lokaler KI. Eingerichtet wird er über ein Web-Portal.
Zum Projekt TestphaseCutPilot
Lokaler Videoeditor mit KI-Schnitt: Material analysieren, Wunsch beschreiben, Ergebnis prüfen und in voller Qualität exportieren.
Zum Projekt In ArbeitLeitstelle
Einsatz-Simulation für Handy und PC: Notrufe annehmen, Fahrzeuge alarmieren, Wachen ausbauen und im Verband zusammen spielen.
Zum Projekt TestphaseKaidra AI Engine
WordPress-Plugin, das ein eigenes Sprachmodell als Chat für Besucher und als Redaktions-Assistent einbindet.
Zum Projekt InternJarvis
Privater Assistent mit lokalen Sprachmodellen für Mails, Termine, Recherchen und Zuhause. Nicht öffentlich erreichbar.
Zum Projekt In ArbeitMonitoringTool
Eigene Überwachung für Server und Dienste mit Web-Oberfläche und Agenten. Nur intern im Einsatz.
Zum Projekt InternBaumeisterBot
Minecraft-Bot, der sich wie ein Spieler bewegt und sich über ein Web-Dashboard und den Chat steuern lässt.
Zum Projekt InternHomelab & Automatisierung
Die Infrastruktur hinter den Projekten als Erfahrungsbericht: was läuft, was schiefging und was wir daraus gelernt haben.
Zum ProjektWissen
Anleitungen aus dem Eigenbetrieb
Vier Bereiche, die beim Betrieb eigener Dienste immer wieder auftauchen – und in denen die meisten Stolpersteine liegen.
Heimserver & Virtualisierung
Ein Gerät, viele voneinander getrennte Dienste. Container starten in Sekunden, virtuelle Maschinen kapseln ganze Betriebssysteme. Wo der Unterschied liegt und wann sich welche Variante lohnt.
MehrNetzwerk & Zugriff
Vom Router zur Subdomain: DNS, Portfreigaben, Reverse Proxy und automatische Zertifikate. Der Teil, an dem die meisten Selbstbau-Projekte scheitern, bevor sie überhaupt sichtbar werden.
MehrAutomatisierung
Wiederkehrende Handgriffe verschwinden lassen: Backups, Benachrichtigungen, Datenabgleich zwischen Diensten. Wenige Regeln ersetzen erstaunlich viel Handarbeit.
MehrKI im Eigenbetrieb
Sprachmodelle lokal betreiben statt an eine Programmierschnittstelle zu schicken. Was auf gewöhnlicher Hardware realistisch läuft, wo die Grenzen liegen und welche Daten dabei tatsächlich im Haus bleiben.
MehrEinordnung
Selbst betreiben heißt selbst verstehen
Ein gemieteter Dienst versteckt seine Technik. Das ist bequem, solange alles läuft – und hilflos machend, sobald es das nicht mehr tut. Wer dieselbe Aufgabe selbst hostet, tauscht diese Bequemlichkeit gegen Einblick: Man sieht, welche Daten wohin fließen, warum etwas langsam ist und was ein Ausfall tatsächlich bedeutet.
Der Aufwand wird dabei gern unterschätzt und der Nutzen ebenso. Der erste Dienst kostet ein Wochenende, der fünfte eine halbe Stunde, weil das Fundament dann steht. Die Texte hier setzen deshalb beim Fundament an: Netz, Isolation, Zertifikate, Sicherung. Alles andere ist danach Fleißarbeit.
Häufige Fragen
Was vorher meistens gefragt wird
Braucht man dafür teure Hardware?
Für den Anfang reicht ein ausgemusterter Bürorechner oder ein Kleinstrechner mit 8 bis 16 GB Arbeitsspeicher. Entscheidend ist weniger die Rechenleistung als genügend Speicher und eine Festplatte, die nicht ausfällt. Teuer wird es erst bei Sprachmodellen, und selbst dort geht kleinteilig mehr als erwartet.
Was passiert, wenn das Gerät ausfällt?
Dasselbe wie bei einem gemieteten Dienst mit Störung, nur dass man selbst zuständig ist. Deshalb steht die Sicherung nicht am Ende der Liste, sondern am Anfang: eine automatische Sicherung auf ein zweites Gerät, eine Kopie außer Haus, und mindestens einmal ausprobiert, ob sich daraus wirklich etwas wiederherstellen lässt.
Ist es sicher, Dienste aus dem Internet erreichbar zu machen?
Es ist beherrschbar, wenn nicht jeder Dienst einzeln nach außen zeigt. Ein Reverse Proxy als einziger Eingang, aktuelle Software, Zwei-Faktor-Anmeldung und regelmäßige Aktualisierungen decken den Großteil ab. Wer keinen öffentlichen Zugriff braucht, nimmt stattdessen ein VPN – dann ist von außen gar nichts sichtbar.
Lohnt sich das gegenüber einem Abonnement?
Rein finanziell selten, wenn man die eigene Zeit ehrlich einrechnet. Es lohnt sich, wenn Datenhoheit, Unabhängigkeit von Preisänderungen oder das Verstehen der Technik einen Wert haben. Wer nur Geld sparen will, wird enttäuscht; wer wissen will, wie es funktioniert, bekommt viel zurück.